Michael Hug ist selbstständiger Journalist und Botschafter von ROCK YOUR LIFE! Schweiz. In einem kurzen Interview erzählt er von seiner Arbeit als Botschafter und den Potenzialen vom Mentoring-Programms.

 

Warum finden Sie ROCK YOUR LIFE! unterstützenswert?
Ich könnte viele Punkte nennen. Vor allem finde ich die Idee hinter ROCK YOUR LIFE! wertvoll. Das Programm basiert auf Eigeninitiative. Freiwillige Solidarität ist für mich ein Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält. Jene, die etwas mehr Glück im Leben haben, helfen denen, die weniger haben – und am Schluss haben beide etwas davon.

Können Sie Ihre Rolle als Botschafter von ROCK YOUR LIFE! erläutern?
Die Rolle als Botschafter ist noch neu. Ich habe während dreissig Jahren im Journalismus gearbeitet und ein Beziehungsnetzwerk aufgebaut, das ROCK YOUR LIFE manchmal nützlich sein kann.

Was bedeutet es Ihnen diese Rolle zu haben?
Ich kann etwas unterstützen, das ich unterstützungswürdig finde. Ich hatte durch meine Rolle auch immer wieder spannende Begegnungen – sei es mit der ehemaligen Co-Geschäftsführerin Helena von Känel, mit anderen Verantwortlichen oder ein paar Mentoring-Paaren. Gerade die Geschichten der Mentoring-Paare haben mich teilweise persönlich berührt: Es sind Freundschaften entstanden. Das sind schöne Geschichten, Geschichten, die ich gerne weitererzähle.

Gab es bei den Begegnungen ein Highlight?
Die Mentoring-Paare haben mir allgemein Eindruck gemacht. Ich sah nicht nur seitens Mentorinnen und Mentoren viel Engagement, sondern auch von den Mentees. Sie haben viel Zeit zusammen verbracht, gearbeitet und darüber hinaus eine Freundschaft gepflegt. Das Programm ist schon deshalb gut, weil Menschen zusammenfinden, die sich sonst im Leben wahrscheinlich nie begegnet wären. Es zeigt sich, dass wir manchmal unsere eigene “Blase” verlassen sollten. Damit wir sehen, wie andere Menschen die Welt betrachten. Genau hier wird es spannend, weil nicht nur Mentees profitieren, sondern auch ihre MentorInnen.

Wenn Sie an Ihre Jugendjahre zurückdenken: Wie sah Ihr Weg aus und hätten Sie ein Programm wie ROCK YOUR LIFE! gebraucht?
Ich gehöre zu jenen, die Glück hatten. Mein Elternhaus hat viel für mich gemacht und ich habe eine gute Bildung erhalten. Ich wäre eher jemand gewesen, der anderen unter die Arme hätte greifen können.

Welche Potenziale sehen Sie in ROCK YOUR LIFE!?
Das Programm hat viel Potenzial. Es wächst kontinuierlich und gründet neue Standorte. Das ist ein guter Weg und ein gesundes Wachstum. Es wird auch ein Alumni-Verein etabliert. Ich hoffe, dereinst gibt es das Programm in allen grösseren Orten. Und Leute, die sich dafür engagieren.

Was wünschen Sie ROCK YOUR LIFE! für die Zukunft?
Ein langes Leben (lacht). Selbstverständlich auch immer genügend Leute, die sich engagieren und Bekanntheit, sodass die Leute wissen, dass es das Programm gibt.